Im Zuge der 3. Hauptübung des Jahres 2019 mussten die Mannschaften mehrere Einsatzszenarien bewältigen. Nachdem ein kleiner Schadstoffeinsatz bewältigt wurde, musste eine Person so schnell wie möglich aus dem 1. Stock gerettet werden.

 

Bei dieser Übung lag das Vorgehen in der Gruppe im Fokus. Die Gruppenkommandanten mussten die Situation rasch einschätzen, Gefahren erkennen und entsprechende Befehle erteilen. Bei dem Schadstoffeinsatz wurde vorsorglich mit Atemschutz gearbeitet.

 

Beim Schadstoffeinsatz ging es darum, die Flüssigkeit möglichst rasch aufzufangen, damit die Umwelt nicht weiter kontaminiert wurde. Dazu wurde zuerst ein Erdwall errichtet, um schließlich ein provisorisches Auffangbecken unter den Container zu plazieren. Unmittelbar in der Nähe des Schadstoffs wurde mit Atemschutz gearbeitet. Parallel wurde ein Auffangbecken zur anschließenden Dekontamination des Atemschutztrupps aufgebaut. Nachdem über die fiktive Leitstelle die Schadstoffgruppe sowie die Polizei und die Bezirkshauptmannschaft informiert wurden, war der Übungseinsatz beendet.

 

Danach galt es, eine Person so rasch wie möglich aus dem 1. Obergeschoß zu retten. Dazu wurde die Person mit einer Rettungsleine und einem speziellen Knoten gesichert und mit einem Feuerwehrmann die Leiter hinunter gelassen. Dieser hält den Bewusstlosen unter den Achseln stabil an der Leiter. Diese Art der Crash-Rettung wird beispielsweise im Atemschutzeinsatz angewandt, wenn eine bewusstlose Person so racsch wie möglich evakuiert werden muss. 

 

Unser Kommandant, der als Übungsbeobachter fungierte, war sehr zufrieden mit der Leistung - beide Szenarien konnte gut und rasch abgearbeitet werden.

 

 

 

 

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